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Gefördert durch:
Willy Robert Pitzer Stiftung

Bundesministerium für Gesundheit
Hessisches Sozialministerium
Die Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit erfolgt in einem Netzwerkverbund gemeinsam mit:

- dem MRSAAR-net, dem MRSA-Netz für das Saarland (Projektleiter Prof. Dr. Mathias Herrmann) und Kooperationspartnern

- dem Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, Zentrum für Gesundheitsschutz, Dillenburg (Projektleiterin PD Dr. Mardjan Arvand) und Kooperationspartnern

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Siegelverleihung und sieben Jahre MRE-Netz Rhein-Main

Frankfurt, im Juni 2017: Auch in diesem Jahr lud das MRE-Netz Rhein-Main zu einer Feier anlässlich seines siebenjährigen Bestehens.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde einer Rekordsumme von 94 Einrichtungen das MRE-Siegel verliehen. 31 Krankenhäuser, sechs Rehabilitationseinrichtungen, 42 Altenpflegeheime, sieben ambulante Pflegedienste und fünf Rettungsdienste sowie erstmalig drei Dialyseeinrichtungen erhielten ein Siegel.
Ein Bild dazu finden Sie nebenstehend.

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Bild

Collage zur Siegelverleihung 2017

Lieferengpass für das Antibiotikum Piperacillin/Tazobactam
MRE-Netz Rhein-Main legt Empfehlung für Alternativ-Therapien vor

Frankfurt, im Februar 2017: Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass das Antibiotikum Piperacillin/Tazobactam kurz und mittelfristig nicht mehr lieferbar sein wird, bedingt durch den Ausfall der zentralen Produktionsstätte in China.
Auf einer Dringlichkeitssitzung der AG Antibiotic Stewardship des MRE-Netz Rhein-Main wurden die möglichen Auswirkungen dieses Lieferengpasses diskutiert, weitere Recherchen eingeleitet, eine Stellungnahme der Arbeitsgruppe erstellt und mehrheitlich konsentiert. Diese Empfehlung sowie eine Stellungnahme der DGKH finden Sie nebenstehend und im Bereich AG Antibiotic Stewardship. Zudem sind diese und weitere Informationen auf der Homepage der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik www.bgu-frankfurt.de/abs zu finden.

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Informationen

Empfehlung AG Antibiotic Stewardship

Stellungnahme DGKH

Erster Newsletter des MRE-Netz Rhein-Main erschienen

Frankfurt, im Juni 2016: Nach einer Mitgliederbefragung hat das MRE-Netz Rhein-Main jetzt einen Newsletter entwickelt und an die Teilnehmer verschickt. Dieser enthält Aktuelles aus dem Netzwerk, informiert über anstehende Termine, Fortbildungs-Angebote und über aktuelle Projekte. Interessierte können sich gerne in die Verteilerliste aufnehmen lassen. Dazu schicken Sie uns bitte eine Mail an mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de.

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Newsletter

Newsletter 01/2016

Erneut MRE-Siegel an erfolgreiche Einrichtungen verliehen

Frankfurt, im Juni 2016: Zum vierten Mal hat das MRE-Netz Rhein-Main an teilnehmende Einrichtungen sein MRE-Siegel verliehen. Diesmal erhielten insgesamt 34 Einrichtungen das Siegel, darunter 6 Rehabilitationskliniken, 10 Altenpflegeheime, 3 ambulante Pflegedienste und 5 Rettungsdienste. Insgesamt verfügen damit 109 der 315 Einrichtungen des Netzwerks über das Siegel. Die feierliche Verleihung fand im Rahmen der alljährlichen „Geburtstagsfeier“ des Netzwerks am 10.06.2016 in Frankfurt statt.

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Bild

Siegelverleihung 2016

Bundesweite Meldepflicht für Carbapenemresistente Erreger in Kraft getreten

Frankfurt, im Mai 2016: Zum 01.05.2016 ist eine bundesweite Meldepflicht für Carbapenemresistente Erreger in Kraft getreten. Den Gesetzestext finden sie nebenstehend. In Hessen gab es bereits seit Dezember 2011 eine Meldepflicht für Carbapenemresistente Erreger mit entsprechenden Meldekriterien und Verfahren. Diese Vorgaben bleiben zunächst für Hessen bestehen bis eine auf Grundlage des neuen Bundesgesetzes aktualisierte Fassung seitens des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht ist. Diese werden wir auch hier veröffentlichen.
Die Erfahrungen des Gesundheitsamtes Frankfurt mit der bisherigen Meldepflicht in Hessen sind in einer Publikation zusammengestellt.

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Verordnung

Meldepflicht

Publikation

Carbapenem non-susceptible gram-negative bacteria – analysis of the data obtained by a mandatory reporting system in the Rhine-Main region, Germany, 2012-2015

Auszeichnung für Aktion „Weniger ist mehr – Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen“

Reutlingen, im April 2016: Das MRE-Netz Rhein-Main hat auf dem wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes einen Poster-Preis für das Projekt „Weniger ist mehr – Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen“ erhalten. Das prämierte Poster finden Sie nebenstehend.

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Poster

Poster „Weniger ist mehr – Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen“

Arbeitsgruppe „Antibiotic Stewardship“ ABS im MRE-Netz Rhein-Main gegründet

Frankfurt, im April 2016: Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung in der BG Unfallklinik Frankfurt am Main wurde am 08.03.2016 eine klinikübergreifende Arbeitsgruppe Antibiotic Stewardship von Kollegen aus Gebieten der klinischen Patientenversorgung, der Infektiologie, Krankenhaushygiene, Medizinische Mikrobiologie und Apothekern gegründet. Einladungen und Tagesordnung des ersten Folgetreffens finden Sie nebenstehend.
Das nächste Treffen wird am 28.06.2016 um 16 Uhr in der BG Unfallklinik Frankfurt am Main, Friedberger Landstr. 430, 60389 Frankfurt am Main stattfinden.
Die Teilnahme von interessierten - auch niedergelassenen - Kollegen aus dem gesamten Netzwerkbereich ist ausdrücklich erwünscht. Wegen der Planung wird um Voranmeldung gebeten unter 069-4751542.

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Informationen

Einladung und Tagesordnung

Winterzeit ist Erkältungszeit. Was hilft bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit?
Informationsveranstaltung "Weniger ist mehr - Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen"

Frankfurt, im Februar 2016: Zurzeit hat es fast jeden „erwischt“. Viele Menschen sind erkältet, haben Schnupfen und Husten. Ein Fall für Antibiotika? Nein, sagen Experten. Denn die meisten Erkältungskrankheiten und Infektionen der oberen Atemwege sind durch Viren verursacht. Gegen Viren wirken Antibiotika aber gar nicht. Hier sind Ruhe und Schonung, ausreichendes Trinken, Schleimlöser, abschwellende Nasentropfen, Inhalationen oder Schmerzmittel angezeigt.
Das MRE Netz Rhein-Main lädt ein zu einer Informationsveranstaltung mit Expertenrunde, Umfrage und Preisverleihung im NordWestZentrum Frankfurt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung

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Informationen

Pressemitteilung

Flyer zu Clostridium difficile erhältlich

Frankfurt, im Januar 2016: Darminfektionen mit dem Bakterium Clostridium difficile treten insbesondere nach häufigen Antibiotikabehandlungen auf, die die Darmflora gestört haben. Informationen zu dem Erreger, den Risiken und den erforderlichen Maßnahmen sowohl in Klinik, Altenpflegeheimen/Behinderteneinrichtungen oder zu Hause sind auf dem nebenstehenden Flyer enthalten – auf Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch. Die Flyer in deutscher Sprache können kostenlos bei unserem Netzwerk bestellt werden mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de. Die Flyer in englischer, französischer und türkischer Sprache sind nur auf der homepage abrufbar; sie wurden inhaltlich unverändert vom MRE-Netz Mittelhessen übernommen.

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Flyer

deutsch

englisch

französisch

türkisch

"Wann muss ich mir Sorgen machen" - Ein Ratgeber der Kinder- und Jugendärzte für Eltern

Frankfurt, im November 2015. Das MRE Netz Rhein-Main ist einer der Partner bei dem Projekt der Kinder- und Jugendärzte: "Wann muss ich mir Sorgen machen" – Ein Ratgeber der Kinder- und Jugendärzte für Eltern. (zum Bericht)

Die freundlich und übersichtlich gestaltete 32-seitige Broschüre beschreibt leicht verständlich die wichtigsten Atemwegsinfektionen bei Kindern, Fieber, Fieberkrämpfe, Husten, Krupp-Husten, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Schnupfen und Erkältung. Für alle diese Symptome wird dargelegt „Was können Sie tun?“ und „Wann sollten Sie zum Arzt gehen?“. Eine Symptom-Checkbox im Ampelsystem – grün: abwarten; gelb: beobachten und abwarten; rot: zum Arzt - gibt den Eltern einfach verständliche Ratschläge. Allgemeine Pflegehinweise für das kranke Kind zu Hause und Hygiene-Tipps zur Vermeidung von Ansteckungen ergänzen das Informationsangebot. Außerdem werden Warnzeichen für einen komplizierten Verlauf beschrieben, die eine unmittelbare Konsultation (ggf. im Notdienst) erforderlich machen. Basisinformationen zu einem sinnvollen Einsatz von Antibiotika (bzw. Verzicht auf Antibiotika bei virusbedingten Infekten) runden den Ratgeber ab.

Hiermit werden verschiedene Ziele verfolgt: die Eltern sollen sicherer werden in der Beurteilung ihrer Kinder und genauer wissen, wann sie ihr Kind mit Symptomen einer Atemwegsinfektion dringend dem Arzt vorstellen sollen. Dies soll sie jedoch auch befähigen, die Symptome ihres Kindes abwartend zu beobachten und zu lindern, wenn diese nicht so gravierend sind. So können vor allem Zweitbesuche beim Kinder- und Jugendarzt wegen der gleichen Atemwegsinfektion vermieden werden. Die aktive Integration der Broschüre in den Austausch zwischen Eltern und Kinderärzten soll darüber hinaus den Einsatz von Antibiotika reduzieren und damit auch den Selektionsdruck auf resistente Erreger vermindern. Dass dies funktioniert, hat eine Studie aus England zeigen können (Publikationen rechts).

Angebot an Kinderärzte im Bereich des MRE-Netz Rhein-Main: Kinderärzte im Bereich des MRE-Netz Rhein-Main, können die Broschüre zur Verteilung an die Eltern ihrer Patienten kostenlos bestellen: mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de) – verbunden mit der Bitte, bei einer Evaluation im Frühsommer 2016 teilzunehmen.

Die Broschüre kann aber auch direkt beim Verlag bestellt werden:
https://shop.mhp-verlag.de/index.php?cat=c19_Neuerscheinungen.html&XTCsid=f62c4fe0107359c06decd85e964b5f3a

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Publikationen

Parents’ and clinicians’ views of an interactive booklet about respiratory tract infections in children: a qualitative process evaluation of the EQUIP randomised controlled trial

The effect of using an interactive booklet on childhood respiratory tract infections in consultations: Study protocol for a cluster randomised controlled trial in primary care

Broschüre

Weniger ist mehr – Antibiotika wirksam einsetzen

Frankfurt, im Oktober 2015. Die Entdeckung der Antibiotika vor nun bald 100 Jahren war ein Segen für die Menschheit. Antibiotika haben vielen Menschen das Leben gerettet. Die mit dem Antibiotikaeinsatz nahezu parallel einhergehende Zunahme der antibiotikaresistenten Erreger droht jedoch, diese Erfolge zunichte zu machen.

Um die Wirkung dieser für die Behandlung von Infektionen so wertvollen Antibiotika zu erhalten und der Entstehung weiterer Antibiotikaresistenzen vorzubeugen, müssen Antibiotika verantwortungsvoll und zurückhaltend eingesetzt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade bei Atemwegsinfektionen sehr häufig Antibiotika und zunehmend auch Reserveantibiotika verschrieben werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass hier ein enormes „Sparpotential“ existiert, denn die meisten Atemwegsinfektionen sind viral verursacht und die wenigsten bakteriell verursachten bedürfen einer antibiotischen Behandlung mit einem Reserveantibiotikum.

Hier setzt das Projekt Weniger ist mehr – Antibiotika wirksam einsetzen an. Dieses Projekt richtet sich insbesondere an Patienten: es informiert über Atemwegsinfektionen, deren Auslöser und Behandlungsmöglichkeiten. Es wird gezeigt, dass 80% der Atemwegsinfektionen durch Viren verursacht sind und dass diese viral bedingten Infektionen nicht mit Antibiotika behandelt werden können. Den Patienten wird dargelegt, was sie selbst tun können, um ihre Erkältungsbeschwerden zu lindern („Hausmittel“).

Nebenstehend finden Sie eine Beschreibung des Projekts (Beitrag Ärzteblatt) sowie Poster und Flyer für Kinder und Erwachsene.
Arztpraxen, Krankenhäuser und sonstige Einrichtungen im Bereich des MRE-Netz Rhein-Main können Plakate und Flyer kostenlos bestellen (mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de). Vertragsärzte aus Hessen außerhalb unseres Netzwerks erhalten diese Unterlagen kostenlos über die Kassenärztliche Vereinigung Hessen.

Nebenstehend finden Sie einen Teil der Vorträge, die bei der Fortbildung am 14.10.2015 (s. Termine) gehalten wurden.

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Informationen

Projektbeschreibung

Flyer

deutsch
Erwachsene
Kinder

englisch
Erwachsene
Kinder

türkisch
Erwachsene
Kinder

Poster
Erwachsene
Kinder

Vorträge

Popert: Rationaler Antibiotikaeinsatz in der Hausarztpraxis

Herholz: Antibiotikaverordnungen in Klinik und Praxis in Hessen

Heudorf: Antibiotikaverordnungen in Klinik und Praxis in Frankfurt

Tessmann: Antibiotikaresistenzstrategie in Klinik und Praxis

Zweigner: Antibiotikaverordnungsstrategie der niedergelassenen Praxis am Beispiel Atemwegserkrankungen

Heudorf: Wie geht es weiter?

Eingeschränktes Informationsangebot von September bis Dezember 2015

Frankfurt, im August 2015. Aufgrund von Personalengpass können wir derzeit Ihre Fragen nicht immer in gewohnt raschem Umfang beantworten oder Sie zurückrufen.
Wir hoffen, dass Sie unsere Informationen auf dieser Internetseite gut nutzen können; schauen Sie auch unter "Häufig gestellte Fragen" nach.
Wir danken für Ihr Interesse und bitten Sie um Verständnis für unsere derzeitige personelle Situation. Ab Januar 2016 werden wir wieder voll und ganz für Sie da sein.

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Fachtagung MRE in der Pflege war ein großer Erfolg, deswegen zusätzlicher Termin im Juli 2015

Frankfurt, im Mai 2015: Die erste Fachtagung MRE in der Pflege am 07.05.2015 in Frankfurt am Main war ein voller Erfolg. Die Anmeldungen der Interessenten übertrafen unsere Erwartungen und Raumkapazitäten und die Teilnehmer waren von dem Angebot sehr angetan. Deswegen werden wir die Veranstaltung mit gleichem Programm am 14.07.2015 von 9:30-16:00 Uhr im Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt (Breite Gasse 28, 60313 Frankfurt) wiederholen. In den nächsten Tagen werden wir hier das genaue Programm und das Anmeldeformular einstellen.

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Hinweis auf wichtige Veranstaltungen

Frankfurt, im April 2015: Wir möchten auf zwei große Veranstaltungen unseres Netzwerks hinweisen:

  • Fachtagung Pflege und MRE am 07.05.2015
  • Feierstunde und Fachsymposium „Fünf Jahre MRE-Netz Rhein-Main“ mit Siegelverleihung am 12.06.2015
Weitere Informationen, Flyer und Anmeldeformulare siehe Termine.

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Flyer und Anmeldung

Fachtagung Pflege und MRE

Feierstunde und Fachsymposium

Änderungen im Netzwerk und Dank an Frau Mischler

Frankfurt, im März 2015: Zum Ende März 2015 läuft leider die Förderung unseres Netzwerks durch das Bundesgesundheitsministerium aus. Wir sind froh und dankbar, für zwei Förderperioden eine gute Projektförderung durch das Bundesgesundheitsministerium erhalten zu haben. Wir haben das Geld – denken wir – gut genutzt.
Leider bedeutet dies auch, dass wir Frau Mischler, die über diese Fördergelder während der letzten 5 Jahre finanziert wurde, nicht weiter beschäftigen können. Sie verlässt das Netzwerk zum Ende März 2015. Wir danken Frau Mischler herzlich für ihr großes Engagement und ihre wunderbare Arbeit im Netzwerk. Die offizielle Verabschiedung wird am 12.06.2015 im Rahmen der 5-Jahres-Feier folgen.
In den nächsten Monaten wird Frau Anne Nagel, die gerade ihr Studium der Gesundheitsförderung abgeschlossen hat, die Arbeit des Netzwerks unterstützen. Sie wird das Informationstelefon, die Post und die e-mails betreuen und auf Anfrage auch Fortbildungen in Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten durchführen. Frau Nagel arbeitet halbtags, Mo-Do, ist also nicht ständig sofort erreichbar, wird sich aber immer zurückmelden. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass wir unsere Angebote nun etwas einschränken müssen. Aber: Selbstverständlich machen wir weiter und sind für Sie da!

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Nächste Siegelverleihung am 12.06.2015

Frankfurt, im März 2015. Wir möchten nochmals alle Netzwerkmitglieder, die bereits seit mindestens 2 Jahren im Netzwerk mitarbeiten und die Siegelkriterien erfüllen und die ein Siegel erhalten wollen, daran erinnern, die entsprechenden Unterlagen bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt einzureichen und sich um das Siegel zu bewerben (bis Ende März 2015).

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Hessenweite MRE-Siegel für Krankenhäuser und Altenpflegeheime

Frankfurt, im März 2015. Die vier MRE-Netzwerke in Hessen haben sich auf einheitliche Kriterien für die Siegelvergabe an Krankenhäuser und Altenpflegeheime geeinigt. Diese ab 2015 hessenweit geltenden Kriterien finden Sie nebenstehend.

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Siegelkriterien ab 2015

Krankenhäuser

Altenpflegeheime

Multiresistente Erreger – Welche Antibiotika-Therapie ist noch möglich?

Frankfurt, im März 2015. Das MRE-Netz Mittelhessen hat in einer Arbeitsgruppe Empfehlungen zur Antibiotikatherapie bei multiresistenten Erregern erarbeitet, die für ambulant tätige Ärzte und Ärzte in (kleineren) Kliniken ohne Fachabteilungen für Infektiologie wertvolle Informationen und Hilfestellung geben können. Wir haben diese Informationen hier für Sie verlinkt.

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Empfehlung MRE-Netz Mittelhessen

Empfehlung zur Antibiotikatherapie bei MRE

Neue Teilnahmekriterien für ambulante Pflegedienste

Frankfurt, im Februar 2015. Wir haben die Teilnahmekriterien für ambulante Pflegedienste überarbeitet. Diese, ab 2015 gültigen Kriterien, finden Sie nebenstehend und im Bereich MRE in der ambulanten Pflege.

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Teilnahmekriterien MRE-Netz

Neue Teilnahmekriterien für die ambulante Pflege

Neue Screening-Empfehlungen des MRE-Netz Rhein-Main

Frankfurt, im Februar 2015. Angesichts der neuen Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) zum Umgang mit Patienten mit MRSA und mit MRGN (multiresistenten gramnegativen Stäbchenbakterien) hat das MRE-Netz Rhein-Main seine Empfehlungen zum Screening aktualisiert. Die neuen Empfehlungen finden Sie nebenstehend und im Bereich MRE im Krankenhaus.

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Empfehlung MRE-Netz

Neue MRE Netz Empfehlung zum Screening

MRE in der Rehabilitation - Publikationen

Frankfurt, im Dezember 2014. Im zu Ende gehenden Jahr war ein Schwerpunkt unserer Arbeit „MRE in der Rehabilitation“. Wir haben nicht nur eine große Untersuchung in mehr als 20 Rehabilitationskliniken im Rhein-Main-Gebiet bei mehr als 2000 Patienten durchführen können – Danke an die teilnehmenden Einrichtungen und die Teilnehmer – sondern auch mehrere Beiträge zu diesem Thema veröffentlicht. In einem Beitrag im Deutschen Ärzteblatt haben wir uns mit der Frage der Rehabilitation von Patienten mit MRE befasst, in einer weiteren Arbeit sind wir der Frage der ärztlichen Risikoanalyse und dem Hygienefachpersonalbedarf in Rehabilitationseinrichtungen nachgegangen. Sie finden diese Arbeiten entweder nebenstehend als pdf oder als Link im Bereich „Rehabilitationseinrichtungen“ und im Bereich „Publikationen“.

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Publikationen

Ergebnisse einer Pilotstudie des MRE-Netz Rhein-Main

MRSA-Patienten in der Rehabilitation – eine ärztliche Risikoanalyse nach KRINKO

Bedarf an Hygienefach-personal in der Rehabilitation – ein Diskussionsbeitrag aus dem MRE-Netzwerk Rhein-Main

Infektionsprävention und Rehabilitation: Vorab ärztliche Risikoanalyse

MRSA und dann?
MRE-Netz Rhein-Main ruft betroffene Patienten auf, über ihre Erfahrungen zu reden

Frankfurt, November 2014. Die Diagnose MRSA ist für die Betroffenen oft mit Ängsten, Unsicherheit, Sorgen andere zu infizieren und mit Ausgrenzung oder Stigmatisierung verbunden. Das MRE-Netz Rhein-Main möchte im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie untersuchen, welche Erfahrungen Patienten mit MRSA in medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen oder auch im privaten und beruflichen Umfeld gemacht haben und welche Verbesserungsvorschläge die Betroffenen machen können.

Das MRE Netz Rhein Main ruft Betroffene über 18 Jahre auf, über ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu reden und bitten Interessierte, sich telefonisch beim Netzwerk-Telefon 069 212-48884 oder per email mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de zu melden.

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Angebot für Pflegedienste
Das MRE-Netz Rhein-Main führt derzeit eine Untersuchung zu multiresistenten Erregern im ambulanten Pflegedienst und sucht noch weitere Pflegedienste, die mitmachen möchten

Frankfurt, im Oktober 2014. Derzeit führt das MRE-Netz Rhein-Main ein Untersuchung zur Häufigkeit der MRE-besiedelung von Patienten in ambulanten Pflegediensten in der Region durch. Interessierte Pflegedienste werden gebeten, sich baldmöglichst beim Netzwerk zu melden (mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de oder 069 212-48884).

Im Rahmen der Untersuchung werden an einem mit der Einrichtung abgestimmten Tag von allen Patienten anonymisiert Daten zu Risikofaktoren erhoben und allen Patienten eine kostenlose Untersuchung auf MRE angeboten. Für Patienten, bei denen MRSA festgestellt wird, stellt das Netzwerk die erforderlichen Sets für die Dekolonisierung kostenlos zur Verfügung.

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Umgang mit MRSA-Nachweisen bei ansonsten gesunden Kindern ohne Infektionsanzeichen

Frankfurt im Oktober 2014: Wir freuen uns, Ihnen die soeben erschienene Empfehlung der Arbeitsgruppe MRSA der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie und des Paed IC Projektes zur Verfügung stellen zu können. Dieses wichtige Papier beantwortet viele Fragen, die immer wieder von Kinderärzten aber auch Eltern gestellt werden.

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Empfehlung

Umgang mit MRSA-Nachweisen bei ansonsten gesunden Kindern ohne Infektionszeichen

Neuer Überleitebogen

Frankfurt im August 2014: Die vier MRE-Netzwerke in Hessen haben sich auf einen identischen Übergabebogen verständigt. Wir bitten auch alle Einrichtungen unseres MRE-Netz Rhein-Main den neuen Bogen zu nutzen.

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Überleitebogen

Überleitebogen

Erlass zum Schulbesuch von Kindern mit MRSA erschienen

Wiesbaden im Juni 2014: Ein aktueller Erlass des Hessischen Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Sozialministerium regelt klar, dass für Kinder die Schulpflicht und das Recht auf Schulbesuch gilt – unabhängig von einer eventuellen Besiedelung mit MRSA oder anderen multiresistenten Erregern. Den Erlass im Wortlaut finden Sie nebenstehend. Weitere Informationen zu MRSA und MRE bei Kindern unter MRE in der Kindereinrichtung.

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Erlass

Multiresistente Erreger (MRE) und MRSA in Schulen

MRE-Netz Rhein-Main feiert seinen 4. Geburtstag und verleiht Netzwerk-Siegel

Frankfurt im Juni 2014: Am 11.06.2014 feierte das MRE-Netz Rhein-Main seinen 4. Geburtstag. Die Pressemitteilung finden Sie nebenstehend. Neben einem Rück- und Ausblick auf die Arbeit des Netzwerks wurde von Prof. Mielke, Robert-Koch-Institut die wenige Tage zuvor erschienene neue Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) zum Umgang mit MRSA in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen vorgestellt (siehe unten). Darüber hinaus wurden weiteren 26 Einrichtungen das MRE-Siegel Rhein-Main verliehen. Über den Punkt Teilnehmer können Sie sehen, welche Einrichtungen in den 9 Netzwerk- Kommunen bereits das Siegel erhalten haben.

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Pressemeldung

MRE-Netz Rhein-Main feiert seinen 4. Geburtstag

Neue KRINKO Empfehlung zu MRSA erschienen

Frankfurt, im Juni 2014. Die neue Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention ist aktuell erschienen. Sie löst die alte aus dem Jahr 1999 und die Empfehlung zum Screening aus dem Jahr 2008 ab. Neu ist u. a. dass die Ziele der Empfehlung differenziert werden in Verhinderung einer MRSA-Infektion und Verhinderung einer Besiedelung mit MRSA. Je nach Ziel werden die Maßnahmen erforderlich. Diese sind in den unterschiedlichen Einrichtungen durch eine ärztliche Risikoanalyse festzulegen. Die Empfehlung nimmt nicht nur zu Hygienmaßnahmen in Krankenhäusern Stellung sondern auch in Rehabilitationseinrichtungen, in Arztpraxen, in ambulanten Pflegediensten und im Krankentransport. Sie finden sie nebenstehend.

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Empfehlung

KRINKO: MRSA Richtlinie

Das MRE-Netz Rhein-Main plant eine Untersuchung zu multiresistenten Erregern in der Arztpraxis und im ambulanten Pflegedienst

Frankfurt, im Mai 2014. Das MRE-Netz Rhein-Main plant, seine Untersuchungen zu multiresistenten Erregern (MRE) in außerklinischen Bereichen fortzusetzen. Nach größeren Studien bei ambulanten Dialysepatienten (s. dort) und bei Bewohnern von Altenpflegeheimen (s. dort) möchte das Netzwerk ab Sommer 2014 erstmals eine Untersuchung zur Häufigkeit der MRE-besiedelung von Patienten in Arztpraxen und in ambulanten Pflegediensten in der Region fortsetzen. Dabei werden an einem mit der Einrichtung abgestimmten Tag von allen Patienten anonymisiert Daten zu Risikofaktoren erhoben und allen Patienten eine kostenlose Untersuchung auf MRE angeboten. Für Patienten, bei denen MRSA festgestellt wird, stellt das Netzwerk die erforderlichen Sets für die Dekolonisierung kostenlos zur Verfügung. Interessierte Arztpraxen und Pflegedienste werden gebeten, sich beim Netzwerk zu melden (mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de oder 069 212-48884).

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Das MRE-Netz Rhein-Main führt eine Studie zu MRE in Rehabilitations-einrichtungen durch

Frankfurt, im April 2014. Die Verbesserung der Rehabilitation von Patienten mit multiresistenten Erregern (MRE) ist eines von drei Hauptzielen des MRE-Netz Rhein-Main. Nach Erarbeitung und Publikation von Empfehlungen für den Umgang mit Patienten mit MRE in Rehabilitationseinrichtungen führt das MRE-Netz Rhein-Main derzeit eine großangelegte Untersuchung in 21 Rehabilitationseinrichtungen der Region durch. Auf der erhaltenen Datenbasis können die Einrichtungen die von der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention geforderte Risikobewertung ihrer Einrichtung vornehmen und den Umgang mit Patienten mit MRE einrichtungsspezifisch festlegen. Mehr als 1000 Patienten wurden bislang untersucht. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Feierstunde zum 4-jährigen Bestehen des MRE-Netz Rhein-Main am 10.06.2014 in Frankfurt am Main (s. Termine) vorgestellt werden.

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Gute Noten für die Arbeit des Netzwerks

Frankfurt, im April 2014. Nach einer ersten Befragung der Mitglieder des MRE-Netz Rhein Main und Evaluation der Antworten im Jahr 2011 wiederholte das Netzwerk diese Umfrage im Sommer 2013, also 3 Jahre nach der offiziellen Netzwerk-Gründung. Die Ergebnisse wurden am 02.04.2014 auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene vorgestellt (Vortrag nebenstehend).

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Vortrag

Evaluation 2013

Antibiotikaeinsatz und antibiotikaresistente Erreger in der Praxis

Frankfurt, im März 2014. Am 15.03.2014 führte das MRE-Netz Rhein-Main gemeinsam mit der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung in Bad Nauheim ein Veranstaltung durch. Das Programm und die Vorträge finden Sie nebenstehend. Weitere Informationen zum Vortrag von Dr. Dorenburg finden Sie unter www.mrsa-ebm.de.

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Beiträge

Programm

Vortrag Dr. Schäfer

Vortrag Dr. Simon

Vortrag Dr. Heudorf

Neue Siegelkriterien für Krankenhäuser und Altenpflegeheime ab 2015

Frankfurt, im Dezember 2013. Im Nachgang zur Verleihung von MRE-Siegeln an viele Krankenhäuser und Altenpflegeheime unseres Netzwerks in dem zu Ende gehenden Jahr 2013 haben wir neue Siegelkriterien für Krankenhäuser und Altenpflegeheime erarbeitet und mit den anderen MRE-Netzwerken in Hessen (MRE-Netzwerk Südhessen, MRE-Netz Mittelhessen und MRE-Netzwerk Nord- und Osthessen) abgestimmt. Das Siegel kann nach einer Mitgliedschaft im Netzwerk von mindestens 2 Jahren erhalten werden. Die neuen Kriterien gelten im MRE-Netz Rhein-Main ab dem 01.01.2014 – für die Verleihung von Siegeln ab 2015. Die Kriterien finden Sie nebenstehend.

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Siegelkriterien für:

Krankenhäuser

Altenpflegeheime

Neuer Flyer zu multiresistenten Erregern bei Kindern

Werden MRSA oder andere multiresistente Erreger bei Kindern festgestellt, ergeben sich viele Sorgen und Fragen der Eltern, der Erzieher und Lehrer. Hierzu hat das MRE-Netz Rhein-Main einen Flyer erarbeitet, der alle Fragen rund um Hygienemaßnahmen, Schulbesuch etc. aufgreift.
Den Flyer können Sie kostenlos bei uns bestellen, Sie finden ihn aber auch nebenstehend und auf der Seite MRE in der Kindereinrichtung.

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Flyer

MRE in KITA, Schule und in Behinderteneinrichtungen für Kinder

Berichte zur Ärzte-Fortbildung antibiotikaresistente Erreger in der Praxis und zum dreijährigen Bestehen

Frankfurt, im August 2013. Berichte über die Ärzte-Fortbildung am 08.06.2013 zu multiresistenten Erregern (Antibiotikaresistente Keime – Die Geißel des 21. Jahrhunderts (?)) sowie zur Verleihung der MRE-Siegel an Kliniken und Altenpflegeheime im Rahmen der Feier zum dreijährigen Bestehen unseres MRE-Netzwerks sind im hessischen Ärzteblatt erschienen.

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Berichte

Ärzte-Fortbildung

dreijähriges Bestehen

Feierstunde zum dreijährigen Bestehen

Frankfurt, im Juni 2013. Unser MRE-Netz Rhein-Main besteht seit 3 Jahren. Im Rahmen einer Feierstunde wurde dabei zum einen ein Rückblick gehalten, ein Einblick in die Tätigkeit des Help-Desks (Informationstelefons) und ein Ausblick auf die weitere Arbeit gegeben. Zum anderen wurden darüber hinaus erstmals MRE-Siegel an Krankenhäuser und Altenpflegeheimen des Netzwerks verliehen, die seit mehr als 2 Jahren im Netzwerk aktiv mitarbeiten und die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt haben. Nebenstehend finden Sie die Presseinformation zum 3-jährigen Bestehen des Netzwerks, den Vortrag (Aus- und Rückblick) sowie ein Foto von der Siegelverleihung (s.auch Aktuelles August 2013).

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weitere Informationen

Presseinformation

Vortrag (Aus- und Rückblick)

Bild zur Siegelverleihung

Neue Ausführungsbestimmungen zur Meldepflicht Carbapenem-Resistenz

Frankfurt, im April 2013. Das Hessische Sozialministerium hat neue Ausführungsbestimmungen zur Labormeldepflicht für gramnegative Erreger mit erworbener Carbapenemresistenz veröffentlicht. Weitere Details finden Sie unter dem Link Meldepflicht Carbapenem-Resistenz.

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Teilnahme der Altenpflegeheime an der Erhebung HALT-2

Frankfurt, im Februar 2013: Das MRE Netz Rhein Main bittet alle Altenpflegeheime des Netzwerks um Teilnahme an der Erhebung HALT-2 (healthcare associa-ted infections in long-term care facilities). Ziel des europaweiten Projekts ist es, Basis-informationen zum Vorkommen von Infektionen und zum Einsatz von Antibiotika in Heimen in allen europäischen Ländern zu erhalten. Dies geschieht mit Hilfe von Fragebögen in den Heimen. In diesem Zusammenhang bietet das Netzwerk den teilnehmenden Einrichtungen an, ihre Bewohner auf Wunsch und bei vorliegendem Einverständnis kostenlos auf MRSA und andere multiresistente Erreger (VRE, ESBL, MRGN) in Abstrichen (Nasen/Rachen- und Analabstriche) zu untersuchen. Bei MRSA-Nachweis bietet das Netzwerk Unterstützung bei der Dekolonisierung an und stellt kostenlose Sanierungskits zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie nebenstehend.

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weitere Informationen

Informationsschreiben mit Anmeldung

Projekt Flyer vom RKI

Musterhygieneplan für Altenpflegeheime überarbeitet

Frankfurt, Dezember 2012: Nach Erscheinen der neuen Empfehlung der KRINKO zum Umgang mit multiresistenten gramnegativen Erregern haben wir den Musterhygieneplan für Altenpflegeheime überarbeitet - unter Beibehaltung der bewährten kurzen tabellarischen Form. Im Grunde genommen ist die Situation mit den multiresistenten Erregern jetzt übersichtlicher geworden. Es wird die Basishygiene (Routine) empfohlen und dazu ergänzende Maßnahmen bei MRSA und 4MRGN.

1. Basishygiene - grundsätzlich,
                     - auch für VRE, 3MRGN und ESBL
2. Basishygiene mit ergänzenden Maßnahmen - für Bewohner mit MRSA und 4MRGN

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Hygieneplan

Musterhygieneplan Altenpflegeheim

Neuer Überleitebogen erstellt unter Berücksichtigung der MRGN

Frankfurt, im Dezember 2012: Nach Erscheinen der KRINKO-Empfehlung zu multiresistenten gramnegativen Erregern MRGN haben wir den Überleitebogen des Netzwerks angepasst. Nebenstehend finden Sie zwei Versionen: Einmal wie bisher einen kurzen Bogen auf DIN A5 Format und aufgrund verschiedener Anregungen einen weiteren auf DIN A4 Format mit einem großen Freifeld für evtl. Bemerkungen. Wir bitten Sie, diese Bögen bei Verlegungen von Patienten mit MRE zu nutzen – und uns über evtl. Probleme zu informieren.

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Überleitebögen

neuer Bogen, siehe oben

Aktuelle Informationen zum Umgang mit gramnegativen Stäbchen

Frankfurt im November 2012: Nach Erscheinen der neuen KRINKO-Empfehlung zum Umgang mit gramnegativen Stäbchen hat das Netzwerk für Sie einen Informationsflyer zu diesen Bakterien erstellt sowie eine Fortbildung hierzu durchgeführt. Informationen hierzu finden Sie unter Hintergrund - MRGN.

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Fortbildungskurs: „Der Hygienebeauftragte Arzt“

Aufgrund der hohen Nachfrage der Ärzte zur Weiterbildung zum „Hygienebeauftragen Arzt“ gemäß der RKI-Richtlinie zu Ziffer 5.3.5 möchten wir Sie hiermit über ein Fortbildungsangebot im Rhein-Main Gebiet informieren:

Grundkurs für Hygienebeauftrage Ärztinnen und Ärzte im Bildungszentrum des St. Josefs-Hospital Wiesbaden GmbH, Frankfurter Str. 35, 65189 Wiesbaden

Wann: 03.12.-07.12.2012

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.joho.de oder 0611/177-2700

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MRSA in Schulen und anderen Kindereinrichtungen

Frankfurt, im September 2012: Immer häufiger erreichen uns Fragen zum Umgang mit MRSA in Schulen und anderen Kindereinrichtungen. Hier möchten wir auf eine Publikation des Robert Koch-Instituts im epidemiologischen Bulletin 2011 hinweisen und eine Vortrags-Folienserie, in welcher wir für Sie die wichtigsten Inhalte aus der RKI-Veröffentlichung zusammengefasst haben. Beides finden Sie nebenstehend.

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Weitere Informationen

RKI: MRSA-Träger in Kindergemeinschafts-einrichtungen

Vortrag: MRSA und Schul- Kindergartenbesuch

KRINKO-Empfehlung zu „Hygienemaßnahmen bei Infektion und Besiedlung mit multiresistenten gramnegativen Stäbchen“

Frankfurt, im September 2012: Die lange erwartete Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention KRINKO zu „Hygienemaßnahmen bei Infektion und Besiedlung mit multiresistenten gramnegativen Stäbchen“ ist als Vorabveröffentlichung eingestellt unter:

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/Downloads/
gramneg_Erreger.pdf?__blob=publicationFile

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Aktualisierungen: Empfehlungen zu MRSA in der Rehabilitation und Erfassungsbögen zu MRSA und Carbapenem

Frankfurt, August 2012: Wir haben folgende Unterlagen überarbeitet und neu eingestellt:

  • Erfassungsbogen Meldepflicht MRSA in Blut- und Liquorkulturen: Einige Ergänzungen in der rechten Spalte (entfällt/trifft nicht zu)
  • Erfassungsbogen Meldepflicht Carbapenemresistente Erreger: Aufnahmedatum des Patienten; frühere stationäre Aufenthalte, incl. Datum des damaligen Aufnahmedatums (Tag und Monat)
  • Empfehlungen zum Umgang mit Patienten mit MRE in der Rehabilitation: Auf der ersten Seite wird jetzt empfohlen: „Für Patienten mit MRSA in der Nase und gleichzeitiger Infektion der oberen Atemwege ist die Teilnahme an Gemeinschaftsverpflegung für die Dauer der Rhinitis untersagt.“
Wir bitten die Gesundheitsämter und die Einrichtungen, die aktualisierten Erfassungsbögen ab jetzt zu verwenden.

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MRE-Netz feiert „Geburtstag“ und blickt auf 2 Jahre erfolgreiche Arbeit zurück

Frankfurt, Juni 2012: Das MRE-Netz Rhein-Main wurde am 11.06.2010 offiziell gegründet. Dies ist Anlass für einen Rückblick auf die zurückliegenden zwei Jahre.

  • Es sind zwei weitere Landkreise dazugekommen, sodass das Netzwerk nun 9 Städte und Landkreise umfasst.
  • Die Mitgliederzahl (Krankenhäuser, Altenpflegeheime, ambulante Pflegedienste, Arztpraxen etc.) hat sich von 77 auf 186 mehr als verdoppelt.
  • Die Internetseite wurde mehr als 15.000 mal besucht und inzwischen verzeichnen wir mehr als 800 Besuche monatlich.
  • An dem Informationstelefon wurden mehr als 600 telefonische Beratungen dokumentiert.
  • Von den Informationsflyern zu MRSA, VRE und ESBL wurden mehr als 100.000 verteilt.
  • Bei 143 Fortbildungen wurden fast 2000 Mitarbeiter aus der stationären und ambulanten Pflege zu Multiresistenten Erregern informiert.
  • Standards zum Umgang mit MRE in der Rehabilitation sowie der Überleitebogen wurden erarbeitet.
Weitere Informationen finden Sie nebenstehend.

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Weitere Informationen

Pressemitteilung

Bericht

Erlass zur Meldepflicht Carbapenemresistenter Keime überarbeitet

Wiesbaden, im Mai 2012. Der Ausführungserlass über die Meldung und Übermittlung von Fällen nach der IfsgMeldeVO vom 22.03.2012 wurde seitens des Hessischen Sozialministeriums überarbeitet; geändert wurden die Abschnitte III und IV (Melde- und Übermittlungspflicht). Den aktuellen Erlass vom 09.05.2012 finden Sie nebenstehend.

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Weitere Informationen

Ausführungserlass

Ausführungsbestimmungen zur Meldepflicht von Bakterien mit Carbapenem-Resistenz erschienen

Wiesbaden, April 2012: Nach Einführung der Hessischen Meldepflicht für den Nachweis „gramnegativer Erreger mit erworbener Carbapenem-Resistenz“ zum 01.12.2011 (Anlage 1) sind am 27.03.2012 die Ausführungsbestimmungen erschienen (Anlage 2), sodass Klarheit darüber besteht, welche Keime genau mit welchem Resistenzspektrum von den Laboren an die Gesundheitsämter gemeldet werden müssen. Die Gesundheitsämter werden daraufhin weitere Recherchen anstellen.

Die Erhebungsbögen für die Gesundheitsämter im MRE-Netz-Rhein-Main finden Sie hier.

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Weitere Informationen

Anlage 1: IfSGMeldeVO

Anlage 2: Ausführungsbestimmungen

Unser Netzwerk ist gewachsen

Frankfurt im März 2012: Seit 01.03.2012 besteht unser Netzwerk nicht mehr aus sieben sondern aus neun Städten und Landkreisen. Neu hinzugekommen sind der Rheingau-Taunus-Kreis und der Main-Kinzig-Kreis. Damit sind in Hessen alle Regionen am Main von Ost nach West in unserem Netzwerk zusammengeschlossen.

Die offiziellen Auftaktveranstaltungen sind:

11.04.2012 im Main-Kinzig-Kreis
30.05.2012 im Rheingau-Taunus-Kreis

Wir begrüßen die neuen Kreise im Netzwerk und hoffen auf rege Teilnahme und großes Engagement auch der dortigen Einrichtungen.

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Auftaktveranstaltungen

Main-Kinzig-Kreis

Rheingau-Taunus-Kreis

Clostridium difficile Untersuchung

Frankfurt, im Februar 2012: Nicht nur Keime mit besonderen Resistenzen gegenüber Antibiotika, die sog. multiresistenten Keime (MRE) sind ein zunehmendes Problem in unserem Gesundheitswesen, auch Infektionen mit dem Darmkeim Clostridium difficile nehmen zu. Das MRE-Netz Rhein-Main möchte sich auch dieser Problematik stellen und fordert vor diesem Hintergrund Einrichtungen aus der Netzwerk-Region auf, an dem Projekt „Molekulare Epidemiologie von C. difficile in Hessischen Krankenhäusern“ des Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamtes im Gesundheitswesen (HLPUG) teilzunehmen. Das HLPUG bietet im Rahmen einer Studie die Möglichkeit zur Typisierung von C. difficile-Isolaten von Patienten mit symptomatischer C. difficile-Infektion (CDI) aus Krankenhäusern bzw. anderen medizinischen Einrichtungen in Hessen an.

Teilnehmende Einrichtungen (Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken) werden gebeten, sich beim HLPUG anzumelden und einen festen Ansprechpartner für die Studie zu benennen. Für die Untersuchung wird eine frische Stuhlprobe von einem Patienten mit der Diagnose CDI, möglichst noch vor Einleitung der spezifischen antibiotischen Therapie, sowie ein ausgefüllter Datenerfassungsbogen benötigt. Die Untersuchung erfolgt im Rahmen der Studie für die teilnehmenden Einrichtungen kostenlos.

Weitere Informationen erhalten Sie unter mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de oder mardjan.arvand@hlpug.hessen.de.

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Weitere Informationen

Anschreiben des HLPUG zum Projekt

Projektbeschreibung

Anmeldung zur Teilnahme

Datenerfassungsbogen

Neue Artikel im Hessichen Ärzteblatt

Frankfurt, Februar 2012: Zwei Beiträge zum Überleitebogen sowie zum Umgang mit MRE in der Rehabilitation sind im Hessichen Ärzteblatt erschienen und stehen zum Download bereit.

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Artikel

Überleitebogen für Patienten mit multiresistenten Erregern (MRE)

MRSA und andere multiresistente Erreger in Rehabilitationseinrichtungen

Vergütungsvereinbarung zu MRSA

Frankfurt, Januar 2012: Ab 01.04.2012 können in der Arztpraxis ambulant durchgeführte Abstrichuntersuchungen und die sog. Eradikationstherapie unter bestimmten Bedingungen abgerechnet werden. Die Vereinbarung und die Detail-bestimmungen finden Sie nebenstehend. Nach dieser Vereinbarung können die Leistungen abgerechnet werden von Vertragsärzten mit einer Zusatzbezeichnung „Infektiologie“ und/oder einer „MRSA“-Zertifizierung durch die Kassenärztliche Vereinigung. Darüber hinaus ist festgelegt, dass die Vertragsärzte „in einem sektorübergreifenden MRSA-Netzwerk unter Einbeziehung des öffentlichen Gesund-heitsdienstes organisiert sind“. Auch Fall-Konferenzen sind vorgesehen.
Sobald uns weitere Details bekannt sind, wird das MRE-Netz Rhein-Main diese Informationen auf dieser Website einstellen.

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Weitere Informationen

Vergütungsvereinbarung MRSA Beschluss

Vergütungsvereinbarung MRSA Durchführungsempfehlung

Vergütungsvereinbarung MRSA Anhang

Empfehlung zu Hygienemaßnahmen bei MRE in der Rehabilitation

Frankfurt, Januar 2012: Das MRE-Netz Rhein-Main legt eine Empfehlung zu MRSA und anderen multiresistenten Erregern vor. Weitere Informationen finden unter MRE in der Rehabilitation und nebenstehend.

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Empfehlung

Hygienemaßnahmen bei MRE in der Rehabilitation

Überleitebögen für Patienten mit MRE freigeschaltet

Frankfurt, November 2011: Nebenstehend finden Sie den Überleitebogen unseres MRE-Netz Rhein-Main als word- und als pdf-Datei mit Möglichkeit zum Anklicken, d.h. zum Ausfüllen am PC. Die medizinischen Einrichtungen im Bereich des MRE-Netz Rhein-Main werden gebeten, diesen Bogen bei Verlegungen und Entlassungen zu verwenden.

Warum ein Überleitebogen?
Das neue Infektionsschutzgesetz vom 03.08.2011 verpflichtet die Länder „Regelungen zu treffen über …die Information von aufnehmenden Einrichtungen und niedergelassenen Ärzten bei der Verlegung, Überweisung oder Entlassung von Patienten über Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von nosokomialien Infektionen und von Krankheitserregern mit Resistenzen erforderlich sind“. Der Bogen ist abgestimmt mit dem Hessischen Sozialministerium zur Erprobung im MRE-Netz Rhein-Main.

Warum ein Überleitebogen in dieser Form?
Nach Sichtung anderer Modelle in verschiedenen anderen Netzwerken wurde diese vergleichsweise kurze Version im MRE-Netz Rhein-Main erarbeitet und abgestimmt mit Vertretern aus Klinik und ambulanter sowie stationärer Pflege. Ziel war es, diesen so kurz wie möglich zu halten, in der Hoffnung und Erwartung, dass er dann auch immer ausgefüllt wird.
Auch wurde auf die Angabe umfangreicher Empfehlungen zum Umgang mit den jeweiligen MRE-Patienten verzichtet, da diese sich je nach Art der Einrichtung und der dort versorgten Patienten risikoadaptiert unterscheiden können, und da wir davon ausgehen, dass die spezifischen Kenntnisse in den Einrichtungen des Netzwerks durch Fortbildungen etc. vorhanden sind.

Darüber hinaus können sie hier eingesehen werden, bzw. über unser Help-desk erhalten werden. Auf die Empfehlungen zum Umgang mit MRSA, ESBL und VRE im Rettungsdienst und Krankentransport, die auch Inhalt des entsprechenden Erlasses aus dem Hessischen Sozialministerium 2009 sind, weisen wir in diesem Zusammenhang explizit hin.

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Überleitebögen

Überleitebogen .doc-Datei

Überleitebogen .pdf-Datei

MRE Netzwerke in Hessen

Frankfurt, August 2011: Inzwischen haben sich noch weitere MRE Netzwerke in Hessen gegründet. Mehr dazu finden Sie im gleichnamigen Bericht aus dem Hessichen Ärzteblatt, den wir Ihnen nebenstehend eingestellt haben.

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Bericht

MRE Netzwerke in Hessen

Fortbildungen des Netzwerkes in den letzten Monaten

Frankfurt, August 2011: Einen Bericht aus dem Hessischen Ärzteblatt über die Fortbildungen der letzten Monate in Frankfurt am Main zu multiresistenten Erregern finden sie rechts zum Herunterladen.

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Bericht

Fortbildungen in Frankfurt am Main 2011

MRE Flyer in drei Fremdsprachen

Frankfurt, August 2011: MRE Flyer jetzt auch in englischer, russischer und türkischer Sprache verfügbar.

Auf vielfachen Wunsch haben wir unsere Informationsflyer für Patienten und Angehörige übersetzen lassen. Diese finden Sie nebenstehend als pdf-Dateien zum Ansehen und Herunterladen.

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Englisch
MRSA
VRE
ESBL

Russisch
MRSA
VRE
ESBL

Türkisch
MRSA
VRE
ESBL

Unser MRE Netz Rhein-Main hat ein neues Angebot für Arztpraxen!

Frankfurt, Juli 2011: Wir haben Informationen zur generellen Hygiene in Arztpraxen zusammengestellt, die sie hier abrufen können.

Darüber hinaus bieten wir Arztpraxen eine Zusammenarbeit bei der Sanierung bzw. Dekolonisation von MRSA-besiedelten Patienten an: Gerne beraten wir Sie und Ihre Patienten direkt und stellen auch - solange der Vorrat und unsere Finanzen reichen - die Dekolonisierungsprodukte (ohne Nasensalbe, die vom Arzt zu verordnen wäre) zur Verfügung. Wir bitten Sie dazu einen Anamnesebogen gemeinsam mit dem Patienten auszufüllen und das Einverständnis Ihres Patienten zu dokumentieren. Haben Sie Interesse? Dann lesen sie hier weiter.

Wollen Sie als niedergelassener Arzt/niedergelassene Ärztin Mitglied in unserem Netzwerk werden? Die Teilnahmeerklärung mit den Anforderungen erhalten Sie hier.

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Weitere Informationen

MRSA Sanierungspaket

Teilnahmeerklärung der Arztpraxis

Neues Angebot für Dialyseeinrichtungen und Dialysepatienten mit MRSA!

Frankfurt, Juli 2011: Nachdem uns Bundes- und Landesmittel in Aussicht gestellt worden sind, kann unser Netzwerk in Zusammenarbeit mit Dialyseeinrichtungen ein Programm zur Untersuchung von Dialysepatienten auf MRSA, ESBL und VRE starten. Dialysepatienten, bei denen MRSA festgestellt wird, bieten wir im Rahmen des integrierten Versorgungsmanagements Hilfe bei der Dekolonisierung an. Ab August 2011 möchten wir das Programm zunächst in einigen Dialyseeinrichtungen in Frankfurt am Main starten und danach voraussichtlich auf weitere Kreise des MRE Netz Rhein-Main ausdehnen.

Weitere Informationen für Dialyseeinrichtungen finden Sie hier und unter nebenstehenden Links.

Wir bitten an der Zusammenarbeit interessierte Dialyseeinrichtungen sich beim MRE Netz Rhein-Main zu melden unter 069212 48884 oder mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de.

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Weitere Informationen

Anamnesebogen

Information zur MRSA Dekolonisierung

Teilnahmeerklärung der Dialyseeinrichtung

MRSA & Co. Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken

Patienten, Angehörige und alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu unserer Informationsveranstaltung:

MRSA & Co. Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken.

Am Mittwoch, den 14.09.2011 um 15 Uhr im Amt für Gesundheit, Breite Gasse 28, 60313 Frankfurt am Main.

Wir werden Ihnen alle wichtigen Informationen zu diesen Keimen geben und auch einen Überblick über die Informations- und Hilfsangebote des Netzwerkes.

Weitere Informationsveranstaltungen finden Sie auch auf unserer Seite Termine.

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Infoflyer

Informationsflyer zur Veranstaltung

Multiresistente Erreger in der Praxis – was tun?

Das Thema multiresistente Erreger (MRE) ist in den Praxen angekommen, dies kann aus der außerordentlich guten Resonanz auf die Einladung zur Fortbildung am 01.09.2010 in Bad Nauheim geschlossen werden. Mehr als 70 Teilnehmer aus dem niedergelassenen Bereich und die sehr lebhaften Diskussionsbeiträge zeigten, dass „der Schuh drückt“, auch in den Praxen.
Die Problemsteigerung von MRSA zu ESBL
Die vom MRE-Netz Rhein-Main organisierte Fortbildung machte klar, dass das Thema multiresistente Erreger sich nicht mehr nur auf MRSA (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus) beschränkt, sondern dass mit den gramnegativen ESBL (Enterobakterien mit erweitertem Wirkungsspektrum gegen Betalaktam-Antibiotika) neue Probleme auf uns zu kommen, deren Beherrschung wahrscheinlich weitaus schwieriger wird als die von MRSA.
MRSA, grampositive Staphylokokken, zeichnen sich infolge ihrer dicken Membranhülle durch eine hohe Umweltresistenz aus, d.h. sie überleben lange Zeit auch auf trockenen Flächen. Als im Wesentlichen die Haut und Schleimhaut besiedelnde Keime sind sie grundsätzlich einer Dekolonisierung mit desinfizierenden Waschlösungen und mit Nasen/Rachensprays zugänglich; darüber hinaus gibt es durchaus noch wirksame Antibiotika gegen die verschiedenen MRSA. Diese sind zwar teilweise sehr teuer, müssen intravenös gegeben werden und haben Nebenwirkungen, dennoch: Gegen MRSA gibt es in der Regel noch therapeutische Optionen.
Demgegenüber sind die gramnegativen ESBL durch die fehlende Schutzhülle (deswegen gram-negativ) weniger umweltresistent; sie brauchen zum Überleben Feuchtigkeit und sterben bei Austrocknung ab. Aber: Sie besiedeln den Darm, was eine Dekolonisation zur Zeit grundsätzlich unmöglich macht. Darüber hinaus gibt es zunehmend quasi panresistente Stämme – insbesondere Acinetobacter baumannii-Stämme und Carbapenase-bildende Klebsiellen KPC, die praktisch nur noch mit Colistin i.v. behandelt werden können, einem Antibiotikum, das wegen seiner toxischen Wirkungen vor 40 Jahren als i.v.-Präparat vom Markt genommen wurde und jetzt noch als letzte Option bleibt. Das Schlimmste aber: Im Bereich der gramnegativen Keime sind keine Neuentwicklungen von Antibiotika in Sicht und es ist in den nächsten 10 Jahren mit keiner wirklich neuen Wirksubstanzklasse zu rechnen.

Der ausführliche Bericht über die Veranstaltung ist im Hessischen Ärzteblatt erschienen und ist ebenso nebenstehend verlinkt, wie die einzelnen Vorträge.

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Vorträge

Erfahrungen mit integriertem MRSA-Management
PD Dr. med. Jahn-Mühl

Erfahrungen aus der Praxis
Dr. med. Ch. Klepzig

Antibiotika-Management und mutiresistente Erreger
Dr. med. V. Schäfer

MRE Netz Rhein-Main - was bringt das wem?
PD Dr. med. U. Heudorf

Bericht

Bericht aus dem hess. Ärzteblatt

Fortbildungen für ambulante Pflegedienste

Unsere Fortbildungen für ambulante Pflegedienste am 23.08 und am 26.08.2010 sind erfreulicherweise ausgebucht.
Wir bieten deswegen einen weiteren zentralen Termin an am 21.09.2010 14-16 Uhr im Amt für Gesundheit, Breite Gasse 28, 60313 Frankfurt am Main.
Unabhängig davon bieten wir In-House Termine für ambulante Pflegedienste in der Region unseres MRE-Netz Rhein-Main an, die wir individuell mit den Pflegediensten vereinbaren.
Wir bitten alle Interessierten sich entweder per email oder Fax anzumelden:
mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de
Telefon: 069 212-48884

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Juli 2010

Der Bericht über die Auftaktveranstaltung des MRE-Netzes Rhein-Main ist im Hessischen Ärzteblatt erschienen.
Wir haben den Bericht nebenstehend für Sie eingestellt.

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Weitere Informationen

Bericht zur Auftaktveranstaltung im hess. Ärzteblatt

Kick off-Veranstaltung unseres Netzwerks am 11.06.2010 war ein voller Erfolg!

Am 11.06.2010 fand die offizielle Eröffnungsveranstaltung des MRE-Netz Rhein-Main im Amt für Gesundheit Frankfurt am Main statt.
Frau PD Dr. Ursel Heudorf, die Vorsitzende des Fördervereins des Netzwerks stellte die Ziele des Netzwerks dar und die bisherigen Aktivitäten. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit und der Pitzer-Stiftung konnte das help-desk, d.e. die telefonische Beratung von Betroffenen und deren Angehörigen bzw. von Fachleuten und Institutionen, besetzt werden, Flyer erstellt und gedruckt sowie vielfältige Fachfortbildungen durchgeführt werden.
Minister Banzer, Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, würdigte die Bedeutung des Netzwerks – für die Region und darüber hinaus für ganz Hessen. Er kündigte eine Hygieneoffensive seines Ministeriums an, u.a. eine Krankenhaus-hygieneverordnung.
PD Dr. Jahn-Mühl, Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden referierte über die positiven Erfahrungen mit dem integrierten MRSA-Management, einem neuen Weg der stationär-ambulanten Zusammenarbeit zum Wohle der MRSA-Patienten.
Vertreter der Hessischen Krankenhausgesellschaft, der stationären Altenpflege, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sowie der Landesärztekammer Hessen unterstrichen die Bedeutung der Gemeinschaftsaufgabe der MRE-Verhütung und –Bekämpfung und betonten ihre Entschlossenheit, gemeinsam im Netzwerk die Probleme mit multiresistenten Keimen zu lösen.

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Grußworte und weitere Informationen

PD Dr. Heudorf

Minister Banzer, HMFAG

PD Dr. Jahn-Mühl

Frankfurter Forum für Altenpflege, Egerer

Hessische Krankenhausgesellschaft e.V.

Kassenärztliche Vereinigung Hessen

Kurzinformationen für Patienten und Angehörige (Flyer)

Wesentliche Informationen für Patienten und deren Angehörige rund um MRSA, VRE und ESBL haben wir in Flyern zusammengestellt (Stand Juni 2010). Darin erfahren Sie zu jedem Keim: Was ist das? Wann wird’s gefährlich? Wie werden diese Keime übertragen? Wann soll behandelt werden? Wie soll behandelt werden? Worauf müssen Sie sich einstellen – im Krankenhaus oder außerhalb des Krankenhauses?
Bei weiteren Fragen steht darüber hinaus unser Help desk zur Verfügung:
069 212-48884 email: mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de.

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Kurzinformationen für Betroffenen und Angehörige

MRSA-Flyer

VRE-Flyer

ESBL-Flyer

Help Desk eingerichtet

Im Mai 2010 haben wir – dank der finanziellen Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit und die Pitzerstiftung – ein Help Desk einrichten und besetzen können.
Bei Fragen rund um multiresistente Erreger können Sie uns telefonisch erreichen unter der Telefonnummer 069 212-48884 (werktags von 9-13 Uhr; ggf. auf das Band sprechen, wir rufen zurück) oder unter der email-Adresse mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de.

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Wir sind gewachsen

Seit März 2010 ist auch der Hochtaunuskreis Mitglied unseres regionalen MRE-Netzwerks Rhein-Main. Einrichtungen aus diesem Kreis, die Interesse an der Mitarbeit im Netzwerk haben, können sich an ihr zuständiges Gesundheitsamt in Bad Homburg wenden (siehe links Menüpunkt "Gesundheitsämter").

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Erlass des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Familie

Im Oktober 2009 erschien ein neuer Erlass des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Familie: Durchführung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes (HRDG): MRE im Rettungsdienst und Krankentransport.

Diesen haben wir nebenstehend eingestellt.

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Weitere Informationen

Erlass HMAFG: MRE im Rettungsdienst und Krankentransport

Empfehlungen des MRE-Netzwerkes Rhein-Main

Im September 2009 wurden die Empfehlungen des MRE-Netzwerkes Rhein-Main zum Screening und zur Sanierung abgestimmt - als standardisierte Handlungs-Grundlage für die Teilnhmer.

Beide Empfehlungen sind nebenstehend aufgeführt.

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Weitere Informationen

MRE Netz MRE-Screening

MRE Netz Dekolonisation

Ab 01.07.2009 Meldepflicht für MRSA in Blut und Liquor.

Damit die Gesundheitsämter frühzeitig über besonders schwere Fälle von MRSA-Infektionen informiert werden und so schneller notwendige Maßnahmen ergreifen können, ist in Zukunft jeder Nachweis des Krankheitserregers MRSA aus Blut oder Hirnflüssigkeit von den medizinischen Untersuchungslaboratorien an die zuständigen Gesundheitsämter zu melden. Die entsprechende Verordnung ist seit dem 1. Juli 2009 in Kraft.

Weitere Informationen/Downloads zur Meldepflicht finden Sie auf der rechten Seite.

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MRSA Erfassungsbögen zur Meldung beim zuständigen Gesundheitsamt

Frankfurt am Main
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Main-Taunus-Kreis
Stadt Offenbach
Wetteraukreis
Wiesbaden

Weitere Informationen

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