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EVA Einflussfaktoren auf die Verschreibung von Antibiotika

Acht Jahre nach der ersten bundesweiten Studie zu Einflussfaktoren auf die Verordnung von Antibiotika (EVA) wurde diese Umfrage – mit leichten Modifikationen und Ergänzungen - im März/April 2016 in Hessen wiederholt. Die Umfrage wurde als online-Befragung gestaltet. Von 6333 im April 2016 per E-Mail kontaktierten niedergelassenen Ärzten in Hessen, antworteten 897 (14,2%). Es wurden Erfahrungen mit dem Einsatz und Einstellungen zum Umgang mit Antibiotika, aber auch Verbesserungsvorschläge erhoben. In der aktuellen Umfrage in Hessen 2016, wurden darüber hinaus Kenntnisse und Erfahrungen mit MRE-Netzwerken und mit der Aktion „Weniger ist mehr – Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen“ erfragt.

2016 verordneten die Ärzte Antibiotika seltener und zurückhaltender als noch 2008 und hielten mehr Ärzte die Problematik der Antibiotika-Resistenz an ihrem Arbeitsplatz für relevant. Die häufigsten Verbesserungsvorschläge betrafen die Erfassung regionaler Antibiotika-Resistenzen und praxisnahe Leitlinien sowie die Beseitigung finanzieller Nachteile durch Laboruntersuchungen.

Drei Viertel der Ärzte haben bereits Erfahrung mit Therapieversagen bei Antibiotika-Resistenzen, zwei Drittel der Ärzte gaben an, im letzten Jahr Patienten mit MRSA behandelt zu haben, ca. 40 % hatten Patienten mit bekannter ESBL-Besiedelung in der Praxis, in etwa jeder 5. Praxis wurden Patienten mit bekannter Besiedelung oder Infektion mit 3MRGN und in etwa jeder 10. Praxis wurden Patienten mit 4MRGN resp. Carbapenemresistenten Erregern (CRE) behandelt.

Harnwegs- und Atemwegsinfektionen sowie Infektionen aus dem HNO-Bereich waren die häufigsten Indikationen für eine Antibiotika-Therapie.

Alle diese Ergebnisse sind in dem vorliegenden Bericht detailliert dargelegt, den Sie auch bei uns kostenlos bestellen können. Darüber hinaus finden Sie darin Hinweise auf die aktuellen Empfehlungen zum Einsatz von Antibiotika der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin und anderer Dachgesellschaften sowie Empfehlungen zum Umgang mit Patienten mit MRE, Informationen über die Netzwerke in Ihrer Region, Informationsflyer für Patienten und Angehörige zu MRSA, ESBL, MRGN und Clostridium diffizile, sowie die Flyer der Aktion „Weniger ist mehr – Antibiotika verantwortungsvoll einsetzen“, die sie gerne kostenlos bei Ihren Netzwerken bestellen können.

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